Liebe Besucher,

als 2009 diese Seite entstand war der Plan, eine "Bio-Imkerei" aufzubauen und auch den Honig irgendwann mit einem Zertifikat anzubieten. Daher gab ich ihr den Namen "Biohonig.npage.de" bzw. auch abgekürzt "Biohonig.de.to". Inzwischen hat sich herausgestellt, daß sich ein solches Zertifikat für ein paar verkaufte Gläser im Jahr bei Hobby- Imkern wie mir einfach nicht lohnt, selbst wenn die Kriterien dafür erfüllt werden. Ich möchte mit dem Domainnamen also wirklich niemanden irreführen und gestehe offen:

Im Moment hat mein Honig noch kein offizielles "Bio" - Zertifikat, aber ich orientiere mich, so wie eigentlich fast jeder Imker schon aus Liebe zu seinen Bienen fast automatisch an vielen Vorgaben, die man dafür erfüllen müßte, denn das Ziel ist immer eine möglichst natürliche, gesunde, Bienenhaltung in einer optimalen Behausung. Ein Bio Zertifikat macht den Honig meiner Meinung nach nur unnötig teurer, zumal das am Inhalt des Glases absolut nichts ändern würde, denn die Bienen sammeln den Nektar für ihren Honig deswegen auch nicht woanders, und das ist es schließlich, was den Honig ausmacht.

Im Flugradius meiner Bienen sind blühende Gärten, Wiesen und Wäldchen, keine Felder, kein Raps, keine intensive Landwirtschaft. Um Fremdeinflüsse durch zugekauftes Bienenwachs zu verhindern werden bei mir auch die Mittelwände für die Waben im eigenen Wachs- Kreislauf selbst produziert.

 

unser Honig:

Berliner Honig ist ja allgemein sehr gut, und gewinnt regelmäßig Auszeichnungen auf der grünen Woche... Ich glaube, daß der allerbeste Berliner Honig aus den grünen Randgebieten kommt wie unserem Biesdorf.

Sorten:

Eigentlich gibt es in Berlin "nur" Mischhonig der Sorte Frühling oder Sommer und keinen reinen Sortenhonig. Wer aber diesen vielfältigen Geschmack in seinen vielfältigen Variationen kennengelernt hat wird schnell merken das ein Sortenreiner Rapshonig dagen ziemlich langweilig schmeckt. Mein Biesdorfer Honig schmeckt jedenfalls sehr aromatisch, und immer etwas anders, je nach Jahreszeit, und auch je nach Volk. Ausserdem wird der Honig erst dickflüssig, dann grob kristallisiert und zum Schluß meist cremig gerührt angeboten.Das der Honig kalt geschleudert wird ist selbstverständlich und darf auf Gläsern nicht mehr beworben werden.

Hier unsere neue (Frühling 2012) 4-Waben Honigschleuder aus Edelstahl:

In meinem Fotostudio in Berlin Karlshorst können sie seit 2012 allerbesten Honig aus Berlin-Biesdorf bekommen (solange der Vorrat reicht...). Dieser schmeckt extrem lecker und aromatisch nach Kastanie, Rubinie, Linde, Kirsch- und Apfelblüte, Blumen, Klee, Gewürzkräuter wie Majoran, Pfefferminze und was sonst noch so blüht, in den Gärten, auf den Wiesen und am Fluß in unserer Nähe... Der Spätsommer- Honig hat außerdem noch einen schönen Waldhonig - Geschmack, da auch kleine Kiefern-, Laub- und Mischwälder in direkter Umgebung sind.

 
 
 
 
Meine Etiketten 2012 + 2013:
 
  
 
 
 
 
 
Februar 2014:
Im Moment ist mein letzter Honig ausverkauft, aber:
 
50 leere Honig - Bärchen warten auf den Frühling...
 
im Mai hoffe ich den ersten Honig 2014 anbieten zu können.
Natürlich wird es auch wieder Gläser geben, aber gerade
der Frühlingshonig lässt sich am besten aus Bärchen
auf das Brötchen gießen...
 
 
Am 1. Mai 2014 konnte ich in diesem Jahr schon den ersten Honig ernten und gleich 30 Bärchen füllen:
 
 
Inhalt:
Obstblüte, vor allem Kirsche, Apfel, Pflaume.
Auch der Wassergehalt liegt mit 17,6 % (weit unter 18 %) im idealen Bereich:
 
Allerdings ist der Honig auch relativ schnell kristallisiert. Wenn sie noch ein Bärchen mit Kirschblüten Honig von mir haben sollten sie es einfach in einem warmen Wasserbad (z.B. in einem Jogurt - Bereiter) wieder verflüssigen.  
 
 
Diese weiteren Sorten konnte ich im Verlauf des Jahres 2014 schleudern abfüllen und anbieten:
 
 
Mischhonig mit Hauptanteil:
-Frühling - Apfelblüte + Kastanie (sehr niedriger Wassergehalt + fest auskristallisiert)          
-Sommer - Rubinie (im Bärchen - bleibt lange flüssig, sehr aromatisch)                                
-Sommer - Linde (hat ein frisches minziges Aroma)                                                             
-Spätsommer - Blumen, Kräuter, Wald (dunkel + kräftig im Geschmack)                            
-Frühling + Sommer 2014 (kristallisiert + cremig gerührt)                                                  
-Frühling - Rubinie 2014 (natürlich auskristallisiert, ungerührt)                                             
2015:
Dieses Jahr konnte ich nur sehr wenig Honig anbieten, er war schon vor Weihnachten ausverkauft.
Der Grund war die Königinnenzucht, für die ich alles an Bienen eingesetzt habe um ab 2016 mit noch mehr und noch besseren Völkern in den Frühling zu starten.
 
2016:
Zur Weiterbildung und um Honig auch im DIB-Glas anbieten zu dürfen habe ich im Januar 2016 den zwei- Tägigen Honiglehrgang des DIB (Deutscher Imker Bund) besucht und die Prüfung bestanden.
Auf dem Kurs hat man uns unter anderem genau erklärt, was auf dem Etikett stehen muß, was darf, und was nicht...
Also kommt jetzt zur Sicherheit nur noch das nötigste an Text drauf und keine Angaben mehr über die Pflanzen, welche wahrscheinlich zu einem hohen Anteil in der jeweiligen Jahreszeit den Geschmack des Honigs prägten. Dadurch wirkt das neue Etikett aber auch schön aufgeräumt.
Statt die Etiketten mit Prittstift aufzukleben habe ich nun selbstklebende Etiketten. Um ihnen noch etwas Glanz zu verleihen werde ich sie wahrscheinlich mit Latex Bindemittel lackieren, bin gerade dabei zu untersuchen, wie sie sich dann im Geschirrspüler verhalten. Am liebsten sind mir aber Glasrückgaben, wenn die Gläser nur ausgespült wurden, da Etiketten im Geschirrspüler oft sehr fest angebacken werden. 
 
 
Diese drei Sorten Honig stehen dieses Jahr (2016/17) auf meinem Verkaufstresen:
 
 
- Frühlingshonig (hauptsächlich Obstblüte+Kastanie - schmeckt ganz leicht nach Kirsche, finde ich...)
- Frühsommerhonig (das minzige Aroma der Linde ist typisch für diesen Honig)
- Spätsommer (hier ist noch ein "Hauch" Linde zu schmecken, geht aber auch in Richtung caramelliger Waldhonig)
 
Allle drei Sorten wurden gerührt. Der Frühlingshonig hat etwas göbere Kristalle, die beiden anderen sind sehr feinchremig.
 
März 2017:
Im vorigen Jahr ist der Honig mal wieder von allen Honigliebhabern gelobt und gerne gekauft worden. Die Stammkundschaft wächst von Jahr zu Jahr. Die letzten paar Gläser werden wohl innerhalb der nächsten zwei Wochen weggehen und dann heißt es mal wieder warten bis zum neuen Honig ab Mai!
Für die nächsten Jahre habe ich darum schon mal vorgesorgt und nun reichlich leere Honiggläser im Keller, die gefüllt werden wollen!
 
 
 

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